Komplextrauma und DIS (Dissoziative Identitätsstörung) Ausbildung

Lehrinhalt

Das Seminar vermittelt Ihnen in vier kompakten Wochenendveranstaltungen, wie schwierig es für Menschen mit chronischer Traumatisierungserfahrung ist, den Alltag zu meistern. Es wird in zahlreichen praktischen Übungen gezeigt, wie Sie sich als HelferIn oder TherapeutIn unterstützend und keinesfalls retraumatisierend verhalten.

Termine 2017, Seminarort Essen

WE1 / Die Ebenen der strukturellen Dissoziation / 09. und 10. Juni
WE2 / Wie vermeide ich bei Komplextrauma und DIS Intrusionen und Flashbacks / 14. und 15. Juli
WE3 / Unterstützung in der Interaktion zwischen den Anteilen / 08. und 09. September
WE4 / Unterschied zwischen Täterloyalen und Täterimitierenden Anteilen / 13. und 14. Oktober

Anmeldeformular Komplextrauma und DIS Ausbildung 2017 in Essen

Curriculum Komplextrauma und DIS

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WE1 / Die Ebenen der strukturellen Dissoziation

  • Strukturelle Dissoziation
  • Die Ebenen der strukturellen Dissoziation
  • Kaskadenmodell von Teicher (ab 2000)
  • Trauma ist die Verletzung NICHT das Ereignis!
  • Was ist ein ANP
  • Was ist ein EP
  • Übung – „Viele sein“
  • Reorientierungsmaßnahmen
  • „Übung reorientieren“
  • Fallbeispiele aus der Praxis
  • An Fallbeispielen Lösungen erarbeiten

WE2 / Wie vermeide ich bei Komplextrauma und DIS Intrusionen und Flashbacks

  • Wie vermeide ich bei Komplextrauma und DIS, Intrusionen und Flashbacks
  • Notfall-Liste / Notfallkoffer
  • Wie auf Selbstverletzung reagieren
  • Ressourcendiagramm
  • Bindungsphobie bei Komplextraumatisierten
  • Die inneren Strukturen des Systems - Beispiel an einer KlientIn
  • Das Arbeiten auf der inneren Bühne mit verschiedenen Anteilen
  • Das innere hilfreiche Team
  • Übung „Innere Rettungsaktion“

WE3 / Unterstützung in der Interaktion zwischen den Anteilen

  • Psychoedukation in konkreten Worten und Methaphern
  • Der therapeutische Stil
  • Übung „Nicht mehr als der Klient arbeiten!“
  • Funktionsanalyse der verschiedenen Anteile
  • Unterstützung der Interaktion zwischen den Anteilen
  • Übung
    • „Schaffung des Versammlungsortes“
    • „Arbeitsteam schaffen“
    • Das Prinzip der minimalen Veränderung
    • Verträge schließen

WE4 / Unterschied zwischen Täterloyalen und Täterimitierenden Anteilen

  • Unterschied zwischen Täterloyalen und Täterimitierenden Anteilen
  • Der Umgang mit Täterloyalen Anteilen
  • EP – K Kontaktaufnahme zu kontrollierenden Anteilen
  • Was versteht man unter Mind Control und was bedeutet das für meine KlientIn
  • Fallbeispiele aus der Praxis
  • Was tun, wenn die KlientIn noch Täterkontakt hat
  • Wie kann man in diesem Fall die KlientIn bestmöglich unterstützen
  • Aufbau eines Netzwerks von HelferInnen
  • Wie schütze ich mich vor Sekundärtraumatisierung
  • Aufbau und Erhalt meiner Resilienz